Hauptversammlungen

Jahreshauptversammlung 2014

Jahreshauptversammlung vom 21.02.2014:

Fusionsdebatte stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins

Auf der Jahreshauptversammlung des Bürgerverein Essenrode zog der Vorstand eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und stellte seine Überlegungen für das laufende Jahr vor. Die im letzten Jahr von den Mitgliedern erarbeiten Vorschläge wurden in eine Reihenfolge zur Umsetzung gebracht. In diesem Zusammenhang hat bereits im letzten Jahr die historische Dorfwanderung stattgefunden. Hierfür wurde Herr Bosse für seine kompetente und kurzweilige Führung gedankt.

Für das dörfliche Miteinander wird in diesem Jahr ein Kriminalstück aufgeführt, das von einem drei-Gänge-Menü begleitet wird. Außerdem soll die Idee „Bürger lesen für Bürger“ umgesetzt werden. Hier kann sich jeder einbringen, indem er anderen sein Lieblingsbuch vorstellt.
Natürlich finden in diesem Jahr auch die fast schon zur Tradition gewordenen Märkte im Frühjahr, Herbst und Winter statt. Dabei sieht sich der Bürgerverein eher als Organisator und will den anderen Vereinen die Möglichkeit bieten, durch Verkauf von Speisen Geld für z.B. die eigene Jugendarbeit einzunehmen.

Helmut Schneider berichtete, dass die Bäume auf der Streuobstwiese Vor dem Siek gut angewachsen sind. Daher können weitere Baumpatenschaften geschlossen werden, um eine Ausweitung an der Straße in Richtung Grassel umzusetzen. Spontane Interessenbekundungen sorgen dafür, dass dies zeitnah umgesetzt werden kann.

Herr von Lüneburg berichtete über die Initiative zur Mittagsveregung an der Grundschule. Leider scheint hierfür das Interesse eher gering zu sein.

Der Wunsch auf nachbarschaftliche Hilfe wird dahingehend umgesetzt, indem an der Kartoffelkiste demnächst eine Liste angebracht wird. Hier kann jeder eintragen, wo er Unterstützung benötigt.

Den größten Raum nahm die Diskussion um eine mögliche Fusion ein. Häufig wurde betont, dass dies einer der Motivation war, einen Bürgerverein zu gründen. Erinnert wurde dabei an verschiedene Veranstaltungen, u.a. mit Prof. Hesse und den seinerzeit zur Wahl stehenden Kandidaten für das Landratsamt. Eine große Mehrheit sprach sich für eine klare Positionierung aus. Andere wiederum hielten Hintergrundinformationen im Vorfeld für wichtig.

Klar wurde jedoch, dass der Bürgerverein in dieser Frage wieder verstärkt die Öffentlichkeit suchen wird. Es gilt Einfluss zu nehmen, damit sich Entscheidungen an den Arbeits- und Lebenswelten der Einwohner ausrichten und nicht nur an den strategischen Überlegungen von Politik und Verwaltung.

 

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